Zeitschriften und Ausstellungen

Hinweis auf die Rubrik "Kunst und Kirche" in der Zeitschrift ferment
Diese Rubrik wird in Zusammenarbeit mit der Lukasgesellschaft publiziert und stellt aktuelle Arbeiten von SSL Mitgliedern vor.
Bestelladresse: ferment, Pallottiner-Verlag, Postfach, CH-9201 Gossau SG, Tel. 0041 (0)71 388 53 30, Fax: 0041 (0)71 388 53 39, E-Mail: info@ferment.ch, Internet: www.ferment.ch


Aktuelle Ausstellungen
Hinweise auf aktuelle Ausstellungen von Kunstschaffenden der SSL finden Sie in der Rubrik „Ausstellungen“.


Kunstschaffende der SSL präsentieren ihre Webseite

Wer ebenfalls einen Link auf seine/ihre Webseite an dieser Stelle präsentieren möchte, melde sich bei
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Veranstaltungen

 

Generalversammlung am 6. Mai 2017 in Sachseln und Sarnen
Gut dreissig SSL Mitglieder trafen sich zur GV 2017 in Sachseln und Sarnen. Museumsleiter und SSL-Mitglied Urs Sibler bot eine exklusive Führung durch die Sonderausstellung Ins Zentrum – Radbilder und Räderwerke im Museum Bruder Klaus.

Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler zeigen zum 600ten Geburtstag des Niklaus von Flüe eigene Positionen zum bekannten Meditationsbild des Einsiedlers. Eine Bereicherung stellte dabei die Anwesenheit des Walliser Künstlers Vincent Fournier dar, der seine meditativen, aufs Wesentliche reduzierten Zeichnungen persönlich erläuterte.

In der Sonder- und der Grundausstellung des Museums sind auch aktive, ehemalige oder verstorbene Mitglieder der SSL prominent vertreten: Andrea Wolfensberger hat zwei subtile Umsetzungen des Bruder-Klaus-Gebets geschaffen, die die Schallwellen des Textes visualisieren. Zeichnungen von Gielia Degonda  finden in der Bild-Ton-Inszenierung  über Klaus‘ Visionen Verwendung, und im Garten des Museums ist seit dreissig Jahren die skulpturale Gemeinschaftsarbeit Vom Turm zum Brunnen von Franz Bucher, Eugen Bollin, Karl Imfeld, Kurt Sigrist, Alois Spichtig, Karl Stadler, Hanspeter von Ah und Paul Dillier zu sehen. Dank den engagiert vorgetragenen Erläuterungen durch einige der Künstler wurde dieses Stück SSL-Geschichte ganz lebendig!

Am Nachmittag versammelten sich die Anwesenden in der Kantonsschule Sarnen zum geschäftlichen Teil der GV. In ihrem Jahresbericht zeigte sich Präsidentin Veronika Kuhn erfreut über den Verkaufserfolg des Jahrbuches 15/16. Gleichzeitig konnte sie auf das Ende Jahr erscheinende neue Jahrbuch 17/18 hinweisen, das dem Thema BILD LOS?! gewidmet sein wird.

2016 organisierte der Vorstand u.a. einen Besuch der MANIFESTA in Zürich und eine Exkursion nach Basel (Atelierbesuche bei Samuel Buri und Barbara Amstutz und eine Besichtigung der Reformierten Kirche Oberwil und der Heiliggeistkirche Basel).Im Februar 17 besuchten über 20 Personen die Ausstellung des Werkes von Ferdinand Gehr im Kunstmuseum Olten.

Der Vorstand bedauert die Rücktritte von Ulrike Büchs (nach zehn Jahren) und Andreas Jahn (nach drei Jahren) und verabschiedete sie gebührend mit Applaus und einem Geschenk.

Peter Diem konnte das weit fortgeschrittene Konzept für eine neue Website vorstellen. Sie wird im Gegensatz zur jetzigen Version eine übersichtlichere Struktur aufweisen und viel visueller ausgerichtet sein.

2017 wird Andreas Jahn einen Besuch der documenta 14 in Kassel anbieten (9.bis 12. Juli). Am 22. Oktober besteht wiederum die Möglichkeit, in einer Lukasfeier gottesdienstliche Liturgie und das Erleben von Kunst miteinander zu verbinden.

Zum Abschluss der GV waren die Teilnehmenden zu einer Besichtigung der Sammlung Meinrad Burch-Korrodi im Alten Kollegium Sarnen und zum Besuch der Kollegiumskirche St. Martin eingeladen.

Der Obwaldner Goldschmied Burch-Korrodi gilt als bedeutender Erneuerer sakralen Kunsthandwerks in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Von der sachlichen Formsprache des Bauhauses geprägt, schuf er formal stark reduzierte Objekte wie Kruzifixe, Kelche oder Patenen von hoher Ausdruckskraft.

Einer neuen, minimalistischen Formensprache war auch der damals noch unbekannte Architekt Ernst Studer bei seinem Entwurf für die St. Martinskirche von 1961 verpflichtet. Der Einfluss von Le Corbusiers Wallfahrtskirche in Ronchamps ist unübersehbar. Auffallend im Innern ist der Verzicht auf jegliche Ikonographie und die eigenwillige Umsetzung des Anspruchs, sowohl 300 Internatsschülern wie auch der Mönchsgemeinschaft einen Raum zur Gottesdienstfeier zu ermöglichen. Studer verzichtete auf die damals noch übliche strikte Trennung zwischen Mönchschor und Laienschiff und schuf einen grosszügigen, auf den Altarblock ausgerichteten Gesamtraum.

Matthias Berger

 

 

 

 


 



 

 

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